xista: Wo aus Forschung Unternehmen werden
Jänner 26, 2026|RW
Wie wird aus einer wissenschaftlichen Entdeckung ein Unternehmen, das im besten Fall weltweit Wirkung entfaltet? xista hat dafür in Wien ein Innovationsökosystem geschaffen, das Forschung in unternehmerischen Erfolg übersetzt – mit Kapital, Expertise und einem starken Netzwerk rund um den Life-Sciences-Standort.
xista ist ein Team aus 18 Innovationsbegeisterten - Investor*innen, Expert*innen und Unternehmer*innen – mit fundiertem Background für geistiges Eigentum und Biologie, Chemie und Medizin. Sie begleiten Gründer*innen dabei, aus ihrer Forschung erfolgreiche Unternehmen zu formen. Als Risikokapitalfonds verwaltet xista rund 100 Millionen Euro und investiert vorwiegend in Life-Science-Unternehmen, angesiedelt ist der Fonds am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) angesiedelt, arbeitet aber bewusst offen und institutionenübergreifend.
„Wir arbeiten mit Gründer*innen aus allen Institutionen zusammen.“
Markus Wanko
Founder & Managing Partner - xista
Was heute in den Life Sciences zählt
Life Sciences gelten als eine der widerstandsfähigsten Wachstumsbranchen und bietet gute Chancen für Gründer*innen. Aus Sicht von Markus Wanko, CEO von xista, gilt es für Gründer*innen in diesem Sektor (und für alle Life-Science-Unternehmen) drei zentrale Fragen zu beantworten, um Klarheit zu schaffen:
- Welcher ungedeckte medizinische Bedarf wird adressiert? (Welches medizinische Problem lösen wir?)
- Welche Patient*innengruppe steht im Fokus?
- Wie sieht die Entwicklungsstrategie aus?
Für xista sind jene Projekte/Startups besonders interessant, die auf einem neuartigen wissenschaftlichen Ansatz basieren und diese drei Fragen frühzeitig beantworten können. So entsteht aus exzellenter Forschung eine klare Richtung – und damit die Grundlage für skalierbares Wachstum.
Wien im internationalen Vergleich: kooperativ, vernetzt, wirkungsvoll
xista bringt Erfahrungen aus anderen Innovationsregionen mit: So kennt man aus Boston die außergewöhnliche Dichte an Universitäten, Biotech-Unternehmen und Risikokapital; in Doha arbeitet man mit Finanzinstitute. mit beträchtlicher Schlagkraft. Wien überzeugt aus Sicht von xista durch einen anderen, entscheidenden Faktor: eine lebendige, kooperative Wissenschaftslandschaft.
„Wien bündelt eine seltene Kombination aus exzellenter Grundlagenforschung, einem unterstützenden Umfeld für öffentliche Förderungen und einer hohen Lebensqualität, die dazu beiträgt, globale Talente anzuziehen und zu halten.“
Markus Wanko
Founder & Managing Partner - xista
Forschung auf Weltklasseniveau entsteht an Einrichtungen wie ISTA, der Medizinischen Universität Wien und Instituten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wie CeMM und IMBA – und zunehmend auch als Gründungen, die diese Erkenntnisse in Produkte übersetzen. Beispiele dafür sind Proxygen (entwickelt Wirkstoffe, die krankheitsrelevante Proteine gezielt abbauen), Solgate (entwickelt neuartige Therapeutika für bisher schwer zugängliche Zielstrukturen) und Ribbon Bio (entwickelt Verfahren zur Herstellung sehr langer synthetischer DNA). Möglich wird das durch ein Umfeld aus zugänglichen Labor- und Arbeitsflächen, kurzen Wegen zwischen Forschung und Markt – etwa am Vienna BioCenter, am ISTA und in neuen Innovationsknoten wie dem xista Science Park – sowie durch ein starkes Netzwerk aus öffentlicher Unterstützung, Investorinnen und Mentorinnen.
„Die Stadt bietet ideale Bedingungen für die Gründung und das Wachstum von Life-Science-Unternehmen: starke akademische Einrichtungen, zugängliche Laborräume und ein Netzwerk aus öffentlicher Unterstützung, Investor*innen und Mentor*innen.“
Markus Wanko
Founder & Managing Partner, xista
In Kombination mit der hohen Lebensqualität Wiens, einem breiten internationalen Talentpool und einer zunehmend globalen Ausrichtung entsteht ein Ökosystem, das klein genug ist, um vernetzt zu sein – aber stark genug, um etwas zu bewirken.
Digitalisierung und KI als Beschleuniger
Laut xista sind es Digitalisierung und KI die verändern, wie Lösungen für das Gesundheitswesen entdeckt, entwickelt und bereitgestellt werden. Von der frühen Phase der Arzneimittelentwicklung bis hin zur personalisierten Medizin beschleunigen datengesteuerte Methoden Innovationszyklen und verbessern Ergebnisse. Wien ist hier gut aufgestellt und hat erst unlängst mit der Ansiedlung des bahnbrechenden Instituts AITHYRA international Aufsehen erregt. AITHYRA, ein Institut der ÖAW, entwickelt KI-gestützte Forschungsansätze, die revolutionäre Fortschritte in der Biomedizin ermöglichen. Ziel ist es, Erkrankungen besser zu verstehen, schnellere und zuverlässigere Diagnosen zu ermöglichen und neue Therapien für unheilbare Krankheiten zu entwickeln.
Warum internationale Gründer*innen Wien wählen
Für internationale Startups aus den Biowissenschaften ist Wien ein Standort mit Zugang zu herausragender Wissenschaft, Finanzmitteln und Talenten – ohne Hyperwettbewerb und Kostendruck großer Zentren. Markus Wanko empfiehlt: frühzeitig Kontakte zu lokalen Partnern wie xista, der Medizinischen Universität oder dem Vienna BioCenter zu knüpfen und die starke Unterstützungsinfrastruktur Österreichs für Innovationen in der Frühphase zu nutzen. Wien heißt internationale Gründer*innen willkommen, die Ehrgeiz und Originalität mitbringen.
Wien lebt Life Sciences – die Wirtschaftsagentur Wien unterstützt
Die Förderlandschaft in Wien hat sich in den letzten Jahren spürbar weiterentwickelt – und die Wirtschaftsagentur Wien ist dabei eine zentrale Partnerin für wissenschaftsbasierte Innovation. Sie unterstützt Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen im Life-Sciences-Bereich mit kostenloser Beratung, Förderprogrammen, Infrastruktur und Vernetzung – unter anderem über die Life-Science-Plattform LISAvienna.
Gleichzeitig sind Forschungseinrichtungen zunehmend offen für Kooperationen, und Technologietransferstellen sind professioneller und gründerfreundlicher geworden. Auch das Gemeinschaftsgefühl unter lokalen Investor*innen, Inkubatoren und Acceleratoren wächst – das erleichtert Gründer*innen den Zugang zu den richtigen Partnern.
xista science ventures Management GmbH
